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15.–18. NOVEMBER 2018

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KENNARDS HIRE RALLYE IN AUSTRALIEN

EIN TOLLER SAISONABSCHLUSS!

Welcher Erfolg! Das Team Citroën Total Abu Dhabi WRT steht dank seiner starken Fahrer Mads Ostberg und Torstein Eriksen in Australien zum fünften Mal in dieser Saison auf dem Podium und bestätigt somit die starke zweite Saisonhälfte des Teams.



DAS DREHBUCH ZUM RENNEN

Der Norweger Mads Ostberg, der seine Laufbahn auf den rutschigen Strecken Skandinaviens begann, hatte schon immer ein Faible für zügig gefahrene Rallyes – und das Rennen in Australien ist genau das: Schnell! Trotz der recht kurzen Pause seit seinem letzten Rennen in Großbritannien setzte er sich an die Spitze, begünstigt von einem Prüfungssieg ab der WP 3 in Sherwood (26,68 km), die längste WP, die am Freitag auf dem Programm stand. Diesen Platz konnte er bis zum Tagesabschluss verteidigen. Auch Craig Breen stellte schon am ersten Tag seine Brillanz zur Schau. Er folgte seinem Teamkollegen in der ersten Passage von Sherwood auf dem zweiten Platz und erzielte dort seine persönliche Bestzeit. Diese Leistungen bestätigten das ausgeglichene Fahrverhalten des C3 WRC auf einem Terrain, das für die Testläufe in Europa nur schwer nachgestellt werden konnte. Der talentierte Ex-Kartfahrer zeigte sein Können auch in den zwei hauptsächlich asphaltierten Superspecial-Passagen und fuhr schließlich als zweiter ins Ziel. Leider sollte sich am Folgetag das Blatt für ihn wenden. Zunächst hatte er mit einer leicht blockierten Beschleunigung zu kämpfen und ein kleiner Fahrfehler beschädigte schließlich die linke Heckfederung, wodurch er auf den 10. Platz zurückgeworfen wurde. Mads hingegen konnte das Tempo halten und verteidigte zunächst noch die Spitzenposition, musste dann aber im dritten Zeitrennen (WP 11) des zweiten Tages ebenfalls die Konkurrenten passieren lassen. Obwohl er für die erste Passage des Superspecial (WP 17) im Regen startete, während die direkten Podiumskonkurrenten noch auf trockener Strecke fuhren, zeigte er Durchhaltevermögen in Hinblick auf einen möglichen Platz auf dem Treppchen am Samstagabend. Sein vierter Rang, nur 20‘‘3 hinter dem nächsthöheren Platz, weckte Hoffnungen für die letzte Etappe am folgenden Tag, die mit starkem Regen für extrem schwierige Bedingungen sorgte. Dies sollte sich für zwei der Titelkämpfer als fatal erweisen – doch Mads, hinter dem Steuer seines C3 WRC und auf einem Boden, der teilweise einer Eislaufbahn glich, demonstrierte seine Erfahrung. Er baute zunächst seinen Vorsprung aus, nutzte die schwierigen Bedingungen und rückte im vorletzten Zeitrennen auf den Gesamtrang drei vor. Der Norweger freute sich nach seiner Zweitplatzierung bei der Rallye Finnland damit bereits über den zweiten Podestplatz in der aktuellen Saison. Für das Citroën Total Abu Dhabi WRT markierte das Ergebnis in Australien den insgesamt fünften Podiumsplatz nach Schweden (Platz zwei), Mexiko (Platz drei), Finnland (Platz zwei) sowie dem Sieg in Spanien. Craig Breen und Scott Martin landeten auf dem siebten Platz.

25.-28. OKTOBER 2018

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54. RALLYE SPANIEN

EIN HISTORISCHER SIEG

Nach einem meisterlichen Reifenpoker am letzten Tag der Rallye Spanien feierten Sébastien Loeb und Beifahrer Daniel Elena im Citroën C3 WRC den 79. Sieg ihrer Rallye-WM-Karriere. Für Citroën war es der erste Saisonsieg in der FIA-Rallye-Weltmeisterschaft und der 99. Erfolg insgesamt. Damit blieb die französische Marke zum zweiten Mal in Folge in Spanien ungeschlagen. Craig Breen/Scott Martin fuhren auf Platz neun, Khalid Al Qassimi/Chris Patterson beendeten die Rallye im dritten Citroën C3 WRC auf dem 21. Platz.



DAS DREHBUCH ZUM RENNEN

Als auf der letzten Etappe Regen fiel, schien es die sicherste Option, sich für weiche Michelin-Slicks zu entscheiden. Doch das Citroën Total Abu Dhabi WRT zeigte erneut seine Fähigkeiten, die Wetterlage genau zu analysieren. Im Gegensatz zu den Rivalen sagten die Wetterexperten des Teams korrekt voraus, dass die Strecken abtrocknen würden. Daher entschied sich Citroën-Pilot Sébastien Loeb für harte Slicks, nutzte sie perfekt und fuhr zwei Bestzeiten in Folge. Den Service am Sonntagmittag erreichte der Franzose als Gesamtführender mit 7,1 Sekunden Vorsprung. Als Loeb im berühmten Kreisverkehr von Riudecanyes kurz den Motor abwürgte, konnte Gegenspieler Sébastien Ogier vor der letzten Wertungsprüfung bis auf 3,6 Sekunden herankommen. Doch der neunmalige Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb blieb vorn und errang fünf Jahre nach seinem letzten Triumph den 79. Sieg seiner WRC-Karriere. Nach drei Podiumserfolgen in Schweden, Mexiko und Finnland war es der erste Saisonsieg für Citroën.

Craig Breen, der nach Drehern an den Tagen zuvor weit zurückgefallen war, konzentrierte sich auf der letzten Etappe darauf, wieder Selbstvertrauen aufzubauen, und belegte den neunten Platz. Unterdessen profitierte Khalid Al Qassimi im dritten Citroën C3 WRC von den beständigeren Streckenbedingungen und beendete die Rallye ohne größere Schwierigkeiten auf dem 21. Platz.

13.-16. SEPTEMBER 2018

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7. RALLYE TÜRKEI

EINE LEHRE FÜR DIE ZUKUNFT

Ein erneut konkurrenzfähiger C3 WRC und seine Stärken wurden – wie auch die seiner Rivalen – auf einem aggressiven und teilweise verheerenden Terrain auf die Probe gestellt.



DAS DREHBUCH ZUM RENNEN

Der CITROËN C3 WRC belegte auf dieser Strecke bereits 2017 den zweiten Platz und stellte auch in diesem Jahr sein hohes Leistungsniveau zur Schau, ohne sich jedoch auf das Siegertreppchen stellen zu können. Craig Breen war bereits am Freitag mit einer ungünstigen 10. Startposition in das Rennen gegangen. Hinzu kamen die immer schlechtere Beschaffenheit der Piste und die Tatsache, dass er einer der wenigen war, die von einem extrem starken Gewitter überrascht wurden (WP 3), das ihn gute 15 Sekunden Zeitverlust kostete. Deshalb landete er am ersten Tag nur auf Platz acht. Mads Ostberg machte sich mit dem C3 WRC auf dieser für ihn ungewohnten Straßenoberfläche vertraut und erlangte den 11. Rang, nachdem er ins Schleudern geraten war (WP 3) und am Nachmittag mit kleineren Motorproblemen zu kämpfen hatte. Craig Breen gab sich jedoch nicht geschlagen und arbeitete sich am Samstag nach vorne – und dies auf der schwierigsten Etappe des Wochenendes mit den beiden Passagen durch das Militärgebiet Baumholder mit seinem äußerst holprigen Betonboden. Die Aufholjagd wurde mit einem Prüfungssieg (WP 11) und mehreren sehenswerten Zeiten belohnt. Er hatte sich auf den sechsten Platz vorgekämpft und setzte den Fünften unter Druck, leider unterlief ihm aber ein Fehler in der letzten WP des Tages, der ihn auf den 10. Platz zurückwarf, kurz hinter dem aufholenden Mads Ostberg. Dies zeigt auch seine drittbeste Zeit ex aequo mit dem späteren Gewinner der Rallye in der WP 11. Der Sonntag erwies sich für den Norweger in Rot jedoch als verhängnisvoll und er kam schon beim ersten Rennen von der Strecke ab. Breen hingegen bewies Nervenstärke und kam als Siebter ins Ziel, nicht ohne sich in der Power Stage mit einer viertbesten Zeit, 4‘‘2 hinter dem fünffachen Weltmeister, hervorzuheben, und dies mitten im erbitterten Kampf zwischen den WM-Titelanwärtern um die wertvollen Bonuspunkte.

16-19 August 2018

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16. RALLYE DEUTSCHLAND

NACH WIE VOR WETTBEWERBSFÄHIG

Obwohl in Deutschland kein Sieg errungen werden konnte, hat CITROËN Total Abu Dhabi WRT erneut die Qualitäten des C3 WRC unter Beweis stellen können und beendete das Rennen mit einem Prüfungssieg und mehreren überzeugenden Leistungen.



DAS DREHBUCH ZUM RENNEN

Der CITROËN C3 WRC belegte auf dieser Strecke bereits 2017 den zweiten Platz und stellte auch in diesem Jahr sein hohes Leistungsniveau zur Schau, ohne sich jedoch auf das Siegertreppchen stellen zu können. Craig Breen war bereits am Freitag mit einer ungünstigen 10. Startposition in das Rennen gegangen. Hinzu kamen die immer schlechtere Beschaffenheit der Piste und die Tatsache, dass er einer der wenigen war, die von einem extrem starken Gewitter überrascht wurden (WP 3), das ihn gute 15 Sekunden Zeitverlust kostete. Deshalb landete er am ersten Tag nur auf Platz acht. Mads Ostberg machte sich mit dem C3 WRC auf dieser für ihn ungewohnten Straßenoberfläche vertraut und erlangte den 11. Rang, nachdem er ins Schleudern geraten war (WP 3) und am Nachmittag mit kleineren Motorproblemen zu kämpfen hatte. Craig Breen gab sich jedoch nicht geschlagen und arbeitete sich am Samstag nach vorne – und dies auf der schwierigsten Etappe des Wochenendes mit den beiden Passagen durch das Militärgebiet Baumholder mit seinem äußerst holprigen Betonboden. Die Aufholjagd wurde mit einem Prüfungssieg (WP 11) und mehreren sehenswerten Zeiten belohnt. Er hatte sich auf den sechsten Platz vorgekämpft und setzte den Fünften unter Druck, leider unterlief ihm aber ein Fehler in der letzten WP des Tages, der ihn auf den 10. Platz zurückwarf, kurz hinter dem aufholenden Mads Ostberg. Dies zeigt auch seine drittbeste Zeit ex aequo mit dem späteren Gewinner der Rallye in der WP 11. Der Sonntag erwies sich für den Norweger in Rot jedoch als verhängnisvoll und er kam schon beim ersten Rennen von der Strecke ab. Breen hingegen bewies Nervenstärke und kam als Siebter ins Ziel, nicht ohne sich in der Power Stage mit einer viertbesten Zeit, 4‘‘2 hinter dem fünffachen Weltmeister, hervorzuheben, und dies mitten im erbitterten Kampf zwischen den WM-Titelanwärtern um die wertvollen Bonuspunkte.

26-29 Juli 2018

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75. RALLYE FINNLAND

GROSSE ANSTRENGUNGEN, DIE SICH AUSZAHLEN

Das CITROËN Total Abu Dhabi WRT, das sich jetzt bereits auf die nächste Saison vorbereitet, wurde dank eines Mads Østberg in Bestform mit dem zweiten Platz belohnt. Nach den Plätzen zwei und drei in Schweden und in Mexiko bestätigt dieser dritte Podiumsplatz einmal mehr das sehr hohe Leistungsniveau des CITROËN C3 WRC.



DAS DREHBUCH ZUM RENNEN

Mit vier bereits errungenen Siegen (2008, 2011, 2012, 2016) stellte CITROËN bei dieser außergewöhnlichen Rallye das Können schon oft unter Beweis. Hierfür benötigen sie ein besonders präzise zu fahrendes Fahrzeug, auf das sich der Fahrer ohne Einschränkung verlassen kann. 2018 hat sich diese Regel wieder einmal bestätigt! Mads Østberg nahm bereits 13 Mal an  der Rallye Finnland teil. Dieses Jahr war er sich sicher, noch nie in einem besseren Fahrzeug gefahren zu sein. Ab dem Shakedown war er ganz vorne mit dabei, mit Craig Breen dicht auf den Fersen. Ein Zeichen, dass an diesem Wochenende mit dem Team zu rechnen war. Der Norweger sicherte sich daraufhin  auf der  zweiten Wertungsprüfung den zweiten Platz, bevor er auf der  vierten Wertungsprüfung mit  seiner ersten  Bestzeit sogar in Führung ging. Mit zwei weiteren Bestzeiten am Nachmittag übernahm er für vier Wertungsprüfungen die Führung. Am Ende  des Tages belegte er mit knappen 5,8 Sekunden hinter dem Sieger Tänak den zweiten Platz. Aufgrund eines Reifenschadens (WP 2), bei dem er 47,8 Sekunden einbüßte, verlor Craig Been nicht nur jede Chance auf eine Top-Platzierung, sondern musste sich ebenfalls mit einer schlechteren Startposition zufriedengeben (3.  Startposition an den nächsten zwei Tagen) – und das auf einem Untergrund, auf dem  der Grip sich mit jeder Runde verbessert. Sobald sich dem Iren jedoch die kleinste Chance bot, nutzte er diese, um sein Talent unter Beweis zu stellen. Wie bei seinem Prüfungssieg in der achten Wertungsprüfung und seiner Leistung  auf der Power-Stage (nur +1,7 Sekunden auf 11,12 km). Am Ende belegte er den achten Platz. Khalid Al Qassimi hingegen wurde bei seiner zweiten Teilnahme des Jahres nach Argentinien am Samstagmorgen durch einen Fehler gebremst, der ihn zwang, die Rallye nach Rally-2-Reglement fortzusetzen. Unterdessen bestätigte Mads Østberg seine starken Leistungen. Am Samstag konnte er sich den Angriffen von Jari-Matti Latvala, dem dreifachen Sieger dieses Rennens, widersetzen und sicherte sich trotz des Handicaps, ein zusätzliches Ersatzrad mitnehmen zu müssen, einen Vorsprung von 5,4 Sekunden vor dem Schlusstag. Nach der erneuten Bestzeit – die vierte an diesem Wochenende –, die der dreißigjährige Skandinavier  auf der ersten Wertungsprüfung am Sonntag fuhr, rückte sein Ziel immer näher: Er ließ sich von Latvala bis zum Ende nicht beeindrucken und erreichte nach zwei dritten Plätzen (2013 und 2015) mit dem zweiten Platz sein bestes Ergebnis bei dieser legendären Rallye.

07-10 JUILLET 2018

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15. RALLYE ITALIEN SARDINIEN

EIN LOBENSWERTES TEAMERGEBNIS

Obwohl sie schon früh im Rennen in die Defensive gezwungen wurden, verteidigten die Fahrer des CITROËN Total Abu Dhabi WRT zuverlässig und standhaft ihre Positionen und belegten am Ende den fünften und sechsten Platz.



DAS DREHBUCH ZUM RENNEN

Die erste Wertungsprüfung auf  Schotter ist ausschlaggebend, denn sie entscheidet in Umkehrung der Reihenfolge über die Startpositionen für die folgenden zwei Wettkampftage. Wer darin nicht gut abschneidet, läuft Gefahr, für  folgenden Akteure den Staub von der Piste zu fegen. Durch den unerwarteten Regen ab Freitag – auf einer Insel, die zu dieser Jahreszeit sonst nur sehr wenig Niederschlag kennt – hatte es das CITROËN Total Abu Dhabi WRT von vornherein schwer: Da die Strecke mit jeder Runde schlammiger wird, ist es bei diesem Wetter von großem Nachteil, von den hintersten Plätzen des WRC-Hauptfeldes aus ins Rennen gehen (Craig Breen als 8., Mads Østberg als 10.). Davon ließ sich das Team jedoch nicht beeindrucken, wie Mads Østberg mit seinen beiden zweitbesten Zeiten (WP 2 und 9) zeigte, die er auf dem Höhepunkt des Wettkampfs errang. Mit ihnen stellte er seine Fortschritte im Steuern des C3 WRC unter Beweis. Durch eine Reihe kleiner Missgeschicke bei Mads Østberg (Berührung mit einem Stein in WP 4) und Craig Breen (Verpassen einer Abzweigung WP 2, Motor in WP 6 dreimal abgewürgt, geradeaus bei Abzweigung WP 7), zu der noch eine falsche Reifenwahl in den beiden Durchläufen des Abschnitts Tergu – Osilo hinzukam, wurden sie am Freitag jedoch nur Fünfter und Siebter. Mit der Rückkehr des guten Wetters blieb ihnen auf der getrockneten Fahrbahn allerdings nichts anderes übrig, als den Rest des Wochenendes Staub zu fegen. Am Samstagnachmittag hatten sie darüber hinaus jeweils zwei Ersatzräder an Bord, da die zu fahrenden WP für einen starken Gummiabrieb bekannt sind. Mads Østberg war besonders hartnäckig und setzte den Vierten lange Zeit unter Druck. Am Ende musste er sich aber doch geschlagen geben und sich mit dem fünften Platz begnügen, seinem besten Ergebnis mit dem CITROËN C3 WRC nach jeweils sechsten Plätzen in Schweden und Portugal. Mit seinem sechsten Platz trug Craig Breen seinen Teil zum soliden Mannschaftsergebnis bei. Im Vergleich zu seinen Konkurrenten fehlte es ihm bei der anspruchsvollen Rallye an Erfahrung, die er jetzt mit seiner Teilnahme jedoch erweitern konnte.

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