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CITROËN ist WTCC Markenweltmeister 2014

• Die Citroën C-Elysée WTCC haben im ersten Rennen in Shanghai einen Vierfachtriumph gefeiert – José María López siegte vor Ma Qing Hua, Yvan Muller und Sébastien Loeb. Mit diesem Ergebnis sicherte sich Citroën vorzeitig den Weltmeistertitel in der Herstellerwertung.
• Nach fünf Titeln im Rallye Raid und acht Titeln in der Rallye-Weltmeisterschaft ist dies der rrste internationale Titel von Citroën auf der Rundstrecke.
• In der Fahrerwertung hat José María López einen weiteren Schritt Richtung Weltmeistertitel gemacht, den er beim kommenden Rennwochenende in Suzuka (24. bis 26. Oktober 2014) perfekt machen kann.

Rennen 1: Vierfachtriumph für Citroën

Mit vier Citroën C-Elysée WTCC unter den ersten fünf Fahrzeugen des Qualifyings war das Citroën Total Team eindrucksvoll in das Rennwochenende auf dem Shanghai International Circuit gestartet. Der Startschuss zum ersten Rennen fiel vor vollen Rängen – die Zuschauer feuerten den Lokalmatador Ma Qing Hua, der von der ersten Startreihe aus ins Rennen ging, begeistert an. Nach dem Start setzte sich José María López an die Spitze vor seinem chinesischen Teamkollegen und Yvan Muller. Sébastien Loeb war von Position fünf gestartet und fand sich nach einem missglückten Start nach der ersten Runde auf Platz sieben wieder. Beflügelt von den Anfeuerungen seines Heimpublikums, versuchte Ma Qing Hua an „Pechito“ López vorbeizukommen. Der Argentinier behauptete letztlich die Führung, wenngleich er keinen Vorsprung auf seinen Teamkollegen herausfahren konnte.

Währenddessen startete Sébastien Loeb seine Aufholjagd – von Runde zu Runde passierte er Tiago Monteiro, Gabriele Tarquini und Norbert Michelisz. Ab der Mitte des Rennens befanden sich vier Citroën C-Elysée WTCC an der Spitze und sorgten für einen historischen Moment für Citroën: Mit dem Vierfachtriumph machten José María López, Ma Qing Hua, Yvan Muller und Sébastien Loeb den Weltmeistertitel für Citroën in der Herstellerwertung vorzeitig perfekt.

Rennen 2: José María López auf Platz drei

Viel Zeit, um diesen historischen Triumph zu feiern, blieb nicht. Nur wenige Minuten später fiel der Startschuss zum zweiten Rennen. Aufgrund der umgekehrten Startreihenfolge ging Sébastien Loeb als bestplatzierter Citroën Pilot von der dritten Startreihe aus ins Rennen. In den ersten Kurven kam Yvan Muller seinem französischen Teamkollegen immer näher. Sébastien Loeb versuchte an Hugo Valente vorbeizukommen. Diese Situation nutze wiederum Yvan Muller, um seinen Teamkollegen zu überholen. Bei dem Versuch, seinen verlorenen Platz wieder zurückzuholen, touchierte Sébastien Loeb unfreiwillig den Citroën C-Elysée WTCC von Yvan Muller, der das Rennen mit einer gebrochenen Hinterachse aufgeben musste. José María López arbeitete sich durch das Feld nach vorne und kam schließlich als Dritter ins Ziel. Durch diese Platzierung holte er weitere wertvolle Punkte für die Fahrerwertung. Sébastien Loeb überquerte die Ziellinie als Vierter, erhielt aufgrund des Unfalls mit Yvan Muller jedoch eine Zeitstrafe von 30 Sekunden und beendete das Rennen letztlich außerhalb der Top 10. Nach guten Duellen mit Norbert Michelisz und Tom Coronel beendete Ma Qing Hua das Rennen an Position fünf.

Stimmen zum Rennen Julien Montarnal, Direktor Marketing, Kommunikation und Sport Citroën: „Diese Siege und dieser Titel machen uns sehr stolz. Dank der Professionalität, der Energie und der Leidenschaft von Citroën Racing haben wir Ergebnisse erzielt, die weit über unseren kühnsten Erwarten liegen. Wir haben uns ein Jahr zum Lernen gegeben – hieraus ist ein Jahr zum Siegen geworden. Ich möchte dem gesamten Team danken, allen, die es ermöglicht haben, dass die Marke Citroën da steht, wo sie hingehört: auf dem ersten Platz. Den Titel in Shanghai und damit bei einem besonders populären Event zu holen, ist ein perfektes Szenario. China ist unser wichtigster Markt – jedes vierte Citroën  Modell wird in China verkauft. All unsere Gäste – Händler und Kunden – konnten das technologische Know-how von Citroën vor Ort erleben.“

Yves Matton, Direktor Citroën Racing: „Die Saison ist noch nicht beendet, aber wir können bereits jetzt sagen, dass es sich um ein großes Jahr handelt. Das Jahr hat für uns vor 18 Monaten angefangen, als wir begonnen haben, an diesem Projekt zu arbeiten. Ob im Technikzentrum von Versailles oder auf der Rennstrecke – das gesamte Team hat viel Energie in dieses Projekt gesteckt, damit wir zum Startschuss der Tourenwagen-Weltmeisterschaft bereit sind. Mit einem hervorragenden Fahrzeug und fantastischen Piloten haben wir außergewöhnliche Ergebnisse erzielt. Ein besonderer Dank gilt Yvan Muller, der hierzu einen wichtigen Beitrag geleistet hat. Der Vierfachtriumph in China mit Ma Qing Hua auf dem Podium war ein bewegender Moment.“

José María López: „Dies war ein wichtiges Wochenende und ich war nervöser als sonst. Den Herstellertitel mit Citroën Racing zu gewinnen, ist fantastisch. Glückwunsch an jeden Einzelnen. Mehr als je zuvor bin ich der Meinung, dass Motorsport ein Teamsport ist, auch wenn die Fahrer den dabei mehr im Mittelpunkt stehen. Dieser siebte Sieg war nicht einfach, denn Ma Qing Hua hat den Druck ständig aufrechterhalten. Dies zeigt, dass sein Triumph in Moskau kein Zufall war.“

Ma Qing Hua: „Zunächst einmal Gratulation und Danke an das Citroën Total Team. Dies ist eine erfolgreiche Saison mit einem weiteren erfolgreichen Wochenende. Das Team macht alles, damit ich meine fehlenden Rennkilometer kompensieren kann. Es ist sehr motivierend, so unterstützt zu werden. Das erste Rennen als Zweiter nur knapp hinter dem Sieger zu beenden, ist ein gutes Resultat. Dieses bedeutet mir noch mehr als mein Sieg in Moskau.“

Yvan Muller: „Für mich persönlich war es nicht das beste Wochenende. Aber es ist auch nicht meine beste Saison. Doch ich freue mich über das Ergebnis des Teams. Wir haben unsere Zusammenarbeit vor 15 Monaten begonnen, die von dem Titelgewinn gekrönt wurde. Ich freue mich auch für die Mechaniker, die Ingenieure und jeden, der seinen Beitrag zum Titel geleistet hat.“

Sébastien Loeb: „Das erste Rennen war aufregend. Ich habe den Start verpasst, konnte mich jedoch wieder bis auf den vierten Platz vorarbeiten. Dieser Vierfachtriumph wird ein großer Moment für uns alle bleiben. Im zweiten Rennen war ich in einer Bremsphase zu optimistisch und habe unfreiwillig Yvan Muller touchiert. Diese Aktion tut mir leid und meine Strafe ist nur logisch. Doch die Geschichte des Tages ist der Herstellertitel.“

 

* Vorbehaltlich der offiziellen Bestätigung durch die FIA.

 

 

 

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