Das österreichische Nationalteam besteht aus zahlreichen Top-Spielern, begleitet von ihrem erfahrenen Trainer Dagur Sigurdsson, der selbst jahrelang als aktiver Spieler für Island tätig war.
Der Trainer:
Dagur Sigurdsson
Auszug aus der Spielerliste:
Viktor Szilagyi
Konrad Wilczynski
Martin Abadir
Damir Djukic
Patrick Fölser
Nikola Marinovic
Lucas Mayer
Roland Schlinger
Robert Weber
Dagur Sigurdsson
Seit Anfang 2008 führt der frühere Olympionike aus Island die österreichische Nationalmannschaft von Erfolg zu Erfolg. Er ist von ihrem großen Potenzial mehr als überzeugt und genießt vor allem den guten Teamzusammenhalt. Die EURO 2010 sieht er als großes Ziel und Herausforderung. Er freut sich unbändig auf die Bewerbe.
Seine aktive Zeit als Spieler liegt schon einige Zeit zurück, doch bleibt ob der Erfolge unvergessen: mit Valur Raykjavik war er insgesamt 5mal isländischer Meister, 1997 mit Island Fünfter bei der WM. 2002 folgte der vierte Platz bei der EM 2002 und 2004 der neunte Platz bei den Olympischen Spielen in Athen. 2003 startete Dagur seine Trainerkarriere bei A1 Bregenz (2003 bis 2006 österreichischer Meister).
Privat ist er glücklich verheiratet und stolzer Vater von drei Kindern. Er lebt nach wie vor in Islands Hauptstadt Reykjavik, liebt seine Heimat zwar über alles, träumt aber dennoch bei der EURO 2010 von einer ganz bestimmten Schlagzeile: „AUT gewinnt bei der EURO 2010 gegen ISL.“
Viktor Szilagyi
Handball wurde dem gebürtigen Ungarn quasi in die Wiege gelegt – schon sein Vater, Istvan Szilagyi, spielte im ungarischen Nationalteam. Viktor selbst kam mit sieben Jahren nach Österreich und ist mittlerweile einer der erfolgreichsten Ballsportler des Landes. 2005 spielte er mit Tusem Essen den EHF Cup ein, 2007 wurde er Champions Legaue Sieger mit THW Kiel und ist auch mehrfacher deutscher Meister.
Im österreichischen Team gilt Figo” als das “Hirn” und ist sehr erfolgreich als Aufbau oder auch Rückraumspieler im Einsatz. Selbst schwere Verletzungen in den vergangenen Saisonen konnten den aufgehenden Stern am Handballhimmel nicht stoppen – erst kürzlich holte er mit VfL Gummersbach den EHF Cup.
Konrad Wilczynski
Als linker Flügel im österreichischen Nationalteam ist der Torschützenkönig 2008 der deutschen Bundesliga viel versprechend und strategisch gut positioniert. Ehrgeizig und dynamisch unterwegs begeisterte sich „Conny“ schon früh für Handball in seiner Heimatstadt Wien und später auch in Bregenz. Mit dem A1 Bregenz wurde er dreimal österreichischer Meister und gewann zwei Mal den Cup (2003, 2006).
Als erster Handballer überhaupt wurde er bei der Wahl zum „Sportler des Jahres“ in Österreich in die Top-10 gewählt und gewann zudem zum zweiten Mal in Folge den Titel „Fuchs des Jahres“ bei seinem derzeitigen Verband „Füchse Berlin“.
Martin Abadir
Der mittlerweile 4-malige Vizemeister ist schon in seiner Kindheit für das Handballspiel entflammt. Zu seinen schönsten Kindheitserinnerungen gehört der Wiener Meisterschaftstitel in der B-Jugend. Mittlerweile spielt er für die AON Fivers und wird als rechter Aufbau in der Nationalmannschaft eingesetzt.
Damir Djukic
Einer der Jüngsten im österreichischen Nationalteam hat es Damir faustdick hinter den Ohren. Bereits zweimaliger Cupsieger und zweimaliger österreichischer Meister ist er mit seinen Gedanken schon viel weiter als bei der kommenden EM 2010. Er träumt jetzt schon von den Olympischen Spielen in London 2012 und hofft, sich für selbige mit seinem Team qualifizieren zu können.
Patrick Fölser
Der gebürtige Oberösterreicher bezeichnet sich selbst als „hart, aber herzlich“, wobei ihm vor allem ersteres bei seiner strategisch äußerst wichtigen Position, dem Kreis, zu Gute kommt. Entspannung und Erholung findet er nach anstrengenden Spielen und Trainingsrunden vor allem bei seiner Familie sowie bei gutem Essen.
Nikola Marinovic
Besonders starke, wenn nicht die stärksten Nerven braucht Nikola – er ist Torwart im Nationalteam. Schon seine früheste Handball-Erinnerung dreht sich rund um diese wichtige Rolle: in der U15 Staatsmeisterschaft erzielte er mit seinem Team den ersten Platz und wurde als bester Tormann gefeiert. Mittlerweile war er bereits 3maliger Meister und einmaliger Cupsieger in Österreich und wurde 2007 zum Handballer des Jahres gewählt.
Lucas Mayer
Der leidenschaftliche Kaffeetrinker und Reisende spielte bereits dreimal in Folge in der Champions League (2006-08) und wurde zweimal HLA Meister. Im Nationalteam bei der EURO 2010 wird er im Aufbau eingesetzt.
Roland Schlinger
Kurz und bündig würde sich Roland in einem Werbeslogan so beschreiben: „Tot oder Tor“. Dementsprechend wird die Liste seiner Erfolge immer länger. Bislang hält er bei vier österreichischen Meistertiteln und wurde zum Handballer des Jahres 2006 gewählt. Sein nächstes großes Ziel ist die EM 2010, wo er mit seinen Team zumindest gegen die großen und erfolgreichsten Nationen antreten möchte.
Robert Weber
Mittlerweile in Deutschland wohnhaft und spielend, kehrt Robert immer wieder gern als rechter Flügel ins österreichische Nationalteam zurück. Er sucht die Herausforderung und spielt vor allem seit seinen ersten Erfahrungen in der Champions League gerne gegen die Top-Stars. Für die EM zählt er vor allem auf ein starkes Heimpublikum, denn dann ist für ihn alles möglich.